1937

Gineral vun Werth

In der Geschichte des Divertissementchens gab es diverse Aufführungen, die sich auf die in Köln sehr bekannte Sage von Jan und Griet beziehen. Die Sage basiert auf dem Leben von Johann von Werth (1591-1652). Danach verliebt sich der Knecht Jan in die Magd Griet, die ihn jedoch verschmäht, weil sie sich eine bessere Partie erhofft.  Enttäuscht und frustriert zieht Jan in den Krieg, wo er vom einfachen Soldaten zum erfolgreichen General aufsteigt. Siegreich kehrt er zurück nach Köln und trifft dort Griet. Beiden wird klar, wie folgenreich und schicksalhaft Griets Entscheidung war.

Autor des Stückes „Jan un Griet“, das von der Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg im Jahr 1877 aufgeführt wurde, war Andreas Pütz.

In den Jahren 1881, 1882 und 1904 wurde „Jan un Griet“ von Antonius Hafermann (eigentlich Tony Avenarius, Mitglied und zeitweise Vize-Präsident des KMGV) auf die Bühne gebracht.

Die Divertissementchen von Josef Thissen in den Jahren 1937 und 1940 (beides „Gineral vun Werth“) und 1952 („Dat Leed vun Jan un Griet“) drehten sich um das gleiche Thema.

Die Bilder unten stammen aus den Jahren 1877 (links) und 1940.

Jan un Griet - Divertissementchen 1877 - Liebespaar in historischen Kostümen
Der Gineral vun Werth - Divertissementchen 1940 - Historische Szene mit Gesangsensemble
Jan un Griet - Divertissementchen 1877 - Liebespaar in historischen Kostümen